
Die monatelange Sperrung der Frankfurter Straße in Voerde ist beendet. Die Abrissarbeiten am Schornstein des früheren STEAG-Kraftwerks sind seit gestern Nachmittag abgeschlossen, sagte uns der Energiekonzern RWE. Bevor die Straße wieder freigegeben wurde, musste sie aber noch gereinigt und begutachtet werden. Die endgültige Entscheidung für die Freigabe hatte dann heute der Landesbetrieb Straßen NRW getroffen. Die Frankfurter Straße ist seit Februar zwischen Rahmstraße und Friedrichstraße gesperrt. In der Zeit wurde der Schornstein mit einem Spezialbagger von 220 auf 125 Meter gekürzt.
Termin für Sprengung noch offen
Die Spitze des Schornsteins musste in luftiger Höhe abgeknabbert werden, damit er bei der Sprengung später nicht zu nah an Stromleitungen herunterkommt. Die Sperrung war nötig, weil während der Arbeiten Trümmer auf die Straße fallen konnten. Eigentlich sollte die Frankfurter Straße schon wieder frei sein. Weil der Beton aber widerstandsfähiger war als gedacht, zogen sich die Baggerarbeiten hin. Für die zweite Jahreshälfte plant RWE mehrere Sprengungen. Ein genauer Termin für den fertig gekürzten Kamin steht aber noch nicht fest. Wenn es da nähere Infos gibt, erfahrt ihr das hier bei uns.